Tablets

Published on April 22nd, 2013 | by Sonja Krause

0

Aktuelle Tablets im Vergleich

Der relativ junge Tablet-PC-Hype gilt als ein äußerst moderner und vor allem umfangreicher IT-Trend. Insbesondere auf dem Sektor der kleinen Wunderscheiben herrscht jedoch eine große Vielfalt und Interessenbetonung. Welche aktuellen Tablet-Versionen derzeit für besonders viel Gesprächsstoff sorgen und mit einem Gutschein von diversen Technikanbietern auch preisgünstiger zu haben sind, verraten wir hier!

Der Klassiker

Apple – ein Synonym für Qualität und Luxuriosität zugleich lieferte mit dem iPad den ersten vollfunktions- und internetfähigen PC im Scheibenformat und konnte auch mit den Folgegenerationen der iPad-Saga immer wieder die Technikcharts stürmen. Auch das aktuellste Modell, das „iPad 4“, stellt eines der gefragtesten Tablet-Geräte dar. Kein Wunder: Das einmalig nüchterne und elegante Außenleben, der kristallklare Bildschirm und die nahezu lebenslange Laufzeit machen die Wunderscheibe aus Apfelhausen durchaus zu einem Top-Modell der PC-Bewegung. Doch Vorsicht: Das iPad 4 hat nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen, die beim Vergleich zu anderen Modellen durchaus auffallen. So darf der Prozessor beispielsweise zwar keinesfalls als schwach bezeichnet werden, offenbart im Leistungstest jedoch Rückstände: Der 1,3 GHz starke Zweikernprozessor kann mit neueren Varianten, welche oftmals mit vier Kernen und Taktraten von bis zu 1,5 GHz ausgestattet sind, nämlich nur bedingt Schritt halten. Dennoch: Die Performance fällt auf dem iPad recht gut aus – wesentlich mehr Kritik ernten da schon Speicher und Akku! Denn nach wie vor erlaubt es Apple seinen Kunden nicht, eine zusätzliche Micro-SD-Karte zwecks Speichererweiterung zu nutzen. Auch der schnell ausgesaugte Akku liefert mit seiner nach wie vor verschwiegenen mAh-Leistung mehr Minus- als Pluspunkte. Zu guter Letzt seien noch der Preis und die strikte Inkompatibilität mit weiteren Soft- und Hardwareelementen erwähnt. So lassen sich mit dem iPad 4 nahezu keinerlei Produkte anderer Hersteller nutzen – eine USB-Verbindung beispielsweise fehlt immer noch. In Anbetracht des Preises von bis zu 800 Euro birgt das iPad folglich einen sehr luxuriösen Tablet-Spaß, im Endeffekt jedoch leider auch eines der schlechtesten Preisleistungsverhältnisse des derzeitigen Technikmarkts …

Der Preiswerte

Dass es nicht immer das Beste vom Besten zum höchsten Preis sein muss, beweist der hiesige Google-Konzern. Mit dem „Nexus 7“ etwa richtet sich der Suchmaschinenriese an alle Personen, die einen Tablet-PC-Spaß zum Sparpreis wünschen: Ein durchaus klarer – wenn auch nicht mit Apples Retina-Display vergleichbarer – Bildschirm (7 Zoll, 1.280 x 800 Pixel), eine moderne Prozessorplattform aus Nvidias Tegra-3-Schiene (4 x 1,4 GHz) und ein kräftiger Akku (9,5 Stunden Normalbetrieb) verleihen dem Google-Produkt nämlich ansehnliche Hardwaremerkmale. Und ausgestattet mit einem frischen Betriebssystem (Android 4.1) samt Updatefunktion hat das Nexus 7 auch ein umfangreiches Zusatzequipment sowie eine flüssige Bedienung an Bord. Kritikpunkte stellen allerdings Speicher, Kamera und Verarbeitung dar. So ist auch der Speicher des Nexus 7 auf 8 beziehungsweise 16 GB begrenzt, eine Kamera fehlt auf dem Modell nicht nur vorne, sondern auch hinten, und die plastiklastige Rückwand verleiht dem Nexus 7 sowohl in Bezug auf das Handling als auf die Optik einen herben Beigeschmack – für einen Preis von unter 200 Euro verkörpert Googles Schnäppchenscheibe jedoch einen wirklich sehr modernen und vielfältigen Tablet-PC.

Der Nachzügler

Eine lange Zeit hielt sich Microsoft aus dem hiesigen Mobilfunkgeschehen ganz bewusst heraus. Mit dem Start der Windows-Phones und den „Windows-to-go-Versionen“ konnte der amerikanische Softwaremeister folglich nur mäßige Erfolge feiern, da er schlichtweg nicht an die Konkurrenz anknüpfen konnte. Nun hat sich Microsoft mit dem „Windows Surface“ jedoch ganz gezielt dem mobilen PC-Markt zugewandt und bietet mit seinen Modellen „Pro“ und „RT“ zwei durchaus attraktive Tablet-PCs, die trotz des umstrittenen Betriebssystems Windows 8 mit einigen Vorzügen aufwarten können. So gilt die Pro-Version zwar als die teurere und somit auch anspruchsvollere Version, doch auch die Spar-Ausführung RT hat ihre Stärken: Ein äußerst reaktionsfreudiger Bildschirm mit einer „Clear-Type-HD-Auflösung“ (1.366 x 768 Pixel), die von Google ebenfalls verwendete Vierkernprozessorplattform und eine kräftige Akkuleistung machen das RT zum wirklich ansehnlichen Tablet-Vertreter. Apropos ansehnlich: Das Modell an sich gibt es in vielen verschiedenen Farben und mit den unterschiedlichsten Tastaturbelägen zu kaufen, welche gleichzeitig als Bildschirmschutz dienen! Hinzu kommen ein äußerst gelungenes Design und ein Kampfgewicht von gerade einmal 680 Gramm. Allerdings steht dem Nutzer nicht das gesamte Inventar des Microsoft-Unternehmens zur Verfügung. Um den kompletten Umfang der vielen Live-Dienste von Windows nutzen zu können, muss schon zur Pro-Variante gegriffen werden. Dank HD-Kamera, Speicherkartenslot und resistenter Titaniumbeschichtung macht jedoch auch das Surface RT eine mehr als ansehnliche – und zudem auch noch bezahlbare – Figur!

 Foto: Microsoft


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑